›Bewahre den Dharma. Lebe in Eintracht. Strahle Liebe aus.‹ 
(Dhardo Rimpoche)

Fotostrecke Teil 3: Ein Stupa entsteht...


August bis Mitte Oktober 2010


Am 11. August rücken in Vimaladhatu die Bagger heran. Eine Woche lang werden hier große Mengen Erde und Fels bewegt. Die bislang steile Böschung wird terrassiert, so dass der Hang weicher und fließender abfällt. Der rechteckige Platz unten wird vergrößert und bekommt eine runde Form.



Kurz nach dem Baggereinsatz drohen heftige Regenfälle die frisch bewegte Erde wegzuschwemmen. Der August gilt als der regenreichste seit Beginn der Wetteraufzeichungen! Darum werden die Böschungen mit Jutenetzen bedeckt um Erosion zu vermeiden.

Trotz des Regens wird der Untergrund des Stupaplatzes mit Schotter und Splitt verfestigt.



Danach legt Bodhimitra den äußeren Ring und die Speichen mit Pflastersteinen aus. Die Zwischenräume werden in der kommenden Woche von Bodhimitra und Helge ebenfalls mit Pflastersteinen ausgefüllt. Für den gesamten Platz werden ca. 6000 Pflastersteine verbaut.



Wenn man draußen vor dem Schreinraum steht, geht der Blick jetzt offen und weit ins Tal. Unten im Bild sind schon die provisorisch befestigten Ansätze der Terrassen erkennbar.



Uwe und Helge bei einer Pause... Im derzeitigen Bauabschnitt müssen sehr große Mengen Material bewegt werden - Kies, Schotter, Steine - was sehr anstrengend ist. Nahezu durchgehend arbeiten zwei bis drei Menschen im Gelände, da wir vor Wintereinbruch so weit wie möglich mit der Umgestaltung kommen möchten.



Am 10. September sind bereits dreieinhalb Segmente des Stupaplatzes gepflastert.



Im Sommer legte Rupadarshin wegen anderer Arbeitsverpflichtungen eine längere Pause von seiner Arbeit am Stupa ein. Seit Anfang September steht er nun wieder in seiner Werkstatt. Die Arbeit an den Lotussen erweist sich als schwieriger als angenommen, da der Stein unglaublich hart ist. Darum hat er nun neues Werkzeug angeschafft - mit den neuen Spezialmeißeln geht die Arbeit deutlich leichter und schneller von der Hand. Trotzdem ist jetzt absehbar, dass wir den erhofften Einweihungstermin am November-Vollmond nicht einhalten können.

 


Bei den Baggerarbeiten kommen einige besonders große und schöne Findlinge zum Vorschein. Diese warten noch auf ihren endgültigen Bestimmungsort.



Der Zugangsweg zum Stupaplatz wird gepflastert. Er soll noch vor Wintereinbruch fertig gestellt werden.



Oben am Haus, direkt vor dem Schreinraum entsteht eine neue Terrasse. Ihr geschwungener Rand ist bereits erkennbar, von hier werden über die ganze Länge zwei Stufen herab auf den Rasen führen. Die Rasentragschicht ist bereits aufgebracht. Der Hauptweg zum Stupa hinunter wird hier beginnen.



Die elementaren Kräfte und lokalen Gottheiten scheinen bislang mit der Arbeit zufrieden zu sein :-)



Die 4. Vollmond-Puja findet an einem warmen Herstbabend und gut besucht (43 Teilnehmer) im Hof des Buddhistischen Zentrums in Essen statt. Diese Puja ist dem Element Luft und dem Buddha Amoghasiddhi gewidmet.



In den letzten Septembertagen kann der Rollrasen verlegt werden. Hier bepflanzen Dietmar und Jochen eine von den Baggern verwüstete Fläche neu.



Torsten gießt den Rasen, der nun beste Chancen hat, vor Einbruch des Winters Wurzeln zu schlagen.



Auch auf den steilen Böschungen zum Stupaplatz hinunter wird Rollrasen gelegt. Mittelfristig möchten wir hier eine abwechslungsreichere Bepflanzung vornehmen. Fürs erste ist es aber wichtig, den Hang zu befestigen und vor erneuter Verunkrautung zu schützen.



Blick vom Haus zum Stupa hinunter - jetzt wieder grüner...



In Devon/Südengland ist derweil der dritte Lotusstein fertiggestellt. Bei nassem Stein treten die Fossilieneinschlüsse deutlicher zum Vorschein.



Am 30. September verlässt der dritte und vorletzte Lotusstein die Werkstatt.



Bodhimitra verlegt die letzten Pflastersteine am Stupaplatz. Ca. 600 Steine müssen zugeschnitten werden.



Anfang Oktober ist der Stupaplatz fertig gepflastert. Alles ist bereit für die Ankunft der ersten Stupasteine...



An einem sonnigen Oktobertag: Der Hang zwischen Haus und Stupaplatz. Unten rechts im Bild ist die Felswand zu erkennen, die bei den Baggerarbeiten entstand. Der Berg musste hier gewissermaßen ein Stück zurückweichen, um für den Stupa Platz zu machen.



Am gleichen Tag der Blick von oben. Hier sind die beiden Terrassen gut zu erkennen, die den Hang zwischen Haus und Stupa unterteilen. Hier wird man mit wunderbarem Blick ins Tal und auf den Stupa sitzen können.



19. Oktober: die ersten Schneeflocken werden in Vimaladhatu gesichtet.... Damit Arbeiten auch bei Regen oder Schneeregen und zunehmender Kälte weitergehen können haben wir nun einen Pavillon als mobile Überdachung aufgestellt.



Devon / Südengland: Mitte Oktober sind die vier Lotussteine fertiggestellt.




weiter zu Teil 4 der Fotostrecke...